2. Internationaler GT3 Cup Juni 2010
2. Internationaler GT3 Cup Juni 2010
Hier kommt nun endlich meine kleiner Reisebericht zu Schobis Veranstaltung „Almslotten, die höchste Carrera-Bahn in Europa“.
Im Vorwege muss erwähnt werden, dass wir Schobi schon ein wenig, sagen wir mal, überredet haben, bereits ab Mittwoch anreisen zu dürfen. Aber ich denke, das Ergebnis gibt uns Recht: 17 gut gelaunte SlotterInnen aus ganz Europa waren vom ersten Tag an da. Österreich, Schweiz, Ukraine und Deutschland (zeitweise auch aus Spanien) trafen sich in einer unvergleichlich schönen Umgebung in der Innerschwyz. Am Samstag hatten wir zusätzlich Besuch von Andreas nebst Vater und Sohn. Und noch eine vorneweg: Das Wetter war großartig!
Nun, der erste Tag ist schnell geschildert. Wir, ab Hamburg, mit dem Flieger, erste Zugriffe am Flughafen. Landung in Zürich, Tom, Bernd und Röbi erwarten uns bereits. Wir warten dann gemeinsam auf Lisa und Gerhard und nutzen die Zeit für weitere Zugriffe. Die beiden sind nun auch da, auf geht’s mit öffentlichen Verkehrsmitteln inkl. Bahn, Bus und Standseilbahn inkl. 4-maligen Umsteigen und weiteren Zugriffen nach Stoos. 1.300 m hoch gelegen eingebettet in eine wunderschöne Alpenkulisse. In den Zügen waren Plätze reserviert für uns, auf den Zetteln stand tatsächlich „Almslotten 2010, Rütsche“.
Es erwarten uns bei der Almhütte, die von Onkel und Tantchen ganz liebevoll geführt wird, Meryem, Michael, Martin und Schobi. Außerdem 1.320 Grillwürste und hektoliterweise Bier. Das Bier hat es in sich, wie wir später erfahren werden. Tom und Zoppo stoßen etwas später hinzu, nun sind wir komplett.
Großes Hallo, Stööschen, Zimmer beziehen und ein paar Würste und Steaks auf den Grill. Die „Schobinisten-Piste“ oder auch der „Hopfenring“ war schon aufgebaut. Erste Trainingsrunden wurden gefahren. Spät bis sehr spät betrunken, glücklich und zufrieden ins Bett.
AUFSTEHEN!!! WANDERTAG!!! Erstmal Frühstück bitte. Tantchen und Onkelchen kümmerten sich jeden Tag rührend um ein leckeres Frühstück, Danke. So konnte der Tag beginnen.
Jetzt die Wanderschuhe an und eine kleine Gruppe machte sich zu Fuß auf den Weg zum Fronalpstock (oder auch Frontalstock genannt). Auf knapp 2.000 m Höhe gelegenes Restaurant mit großer Terrasse und herrlichem Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Es war nicht weit bis dorthin, aber doch recht viele Höhenmeter waren zu erledigen. Eine andere Gruppe ersparte sich den Aufstieg und reiste komfortabel mit der Seilbahn an.
Wir, die Fußgänger, kehrten unterwegs noch in der Laui-Alp ein, inkl. Geocaching. Oben dann Treffen und Zugriffe (so weit noch nicht geschehen). Der König empfing jeden Gast persönlich und wies die Plätze zu. Auch die Gäste, die nicht zu uns gehörten. Das Essen taugte leider nicht wirklich, komischerweise schmeckte alles wohl eher nach Fisch.
Zurück dann per Pedes oder Seilbahn, und in Stoos kurz noch einen Mittagstisch verhaften. Zurück zur Hütte, grillen, quatschen, racen, jeder das, wozu er Lust hatte. Ich z.B. habe mit Meryem Sodukus gelöst. Logisch, oder?
Erste Renn-Teams wurden gebildet, auf Grund der Auswirkungen des Bieres entstand das Team „Spirit of methan“ mit Jan (Mechaniker) und Norbert (Fahrer). Und wieder war ein toller Tag vorbei.
Freitag stand ganz im Zeichen von Entspannung und Fahrzeugabnahmen. Abhängen im Garten, hin und wieder eine Grillwurst essen, im Trinkwasser-Reservoir ein wenig schwimmen gehen (legal) und solche komischen Sachen. Parallel lief die Fahrzeugabnahme durch die Rennleitung. War dieses mal recht unspektakulär. Aber trotzdem wurde im Nachbar-Büro der Oberste Sport Gerichts Hof (OSGH) gebildet, bei dem doch einige Beschwerden gegen die Rennleitung eingingen.
Die Bearbeitung der Beschwerden dauerte auf Grund der langen Leitung zur Zentrale aber zu lange, so dass keiner Beschwerde statt gegeben werden konnte. Das war auch gut so, denn nun hatten wir ein wunderschönes Porsche GT3-Fahrzeugfeld.
Der Tag klang aus wie immer. Nett!
Samstag nun großer Renntag. Gegen 12.00 Uhr schafft es die Rennleitung endlich, das Rennen freizugeben. 11 Rennteams traten in 11 Rennen an, um den Sieger des 2. Internationalen Porsche GT3 Cup zu ermitteln. Spannend war es immer, aber der Lokal-Matador mit seinem Team „Die 2 lustigen 3“ konnte seinen Heimvorteil nutzen und hielt die anderen Teams auf Distanz. Einzig Team MATO konnte einigermaßen Paroli bieten und wurden verdient Zweite. Den dritten Platz belegte das stark geschwächte Team „BEKASI“.
Letztendlich hatten alle Spaß am Rennen, auch wenn das im Vorwege nicht zu vermuten war.
Am Abend hat Tantchen uns Jägerschnitzel mit Pommes und Salat serviert. Mmmmmmh lecker lecker. Und weiter ging es, wie immer, auch an diesem Abend: Bier, Chrüter, Spanisch sprechen.
Und was kommen musste kam dann leider auch, der Abreisetag am Sonntag. Nun denn, auch das gehört dazu. Auch wenn es dieses mal besonders traurig war. Aber keine Frage, wir sehen uns wieder und dann machen wir wieder richtig einen drauf und fahren nebenbei ein kleines Rennen, oderrrrrr ...
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, war auch der König durchaus milde gestimmt. Blähungen hin oder her ...
..ein paar Fotos.
und 2 schöne Videos von Michael und Hans
Bernhards Bericht vom 2. GT3 Cup Stoos ( CH )
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