Für eine Hand voll K2

Zu Weihnachten werden viele Carrera Startpackungen verschenkt.
Da die original Carrera Streckenvorschläge schnell langweilig werden, hat sich Graziano, aka Slot-Johnny, Gedanken über eine günstige und sinnvolle Erweiterungsmöglichkeit einer Startpackung gemacht..
Mit dem Zukauf einer Packung Kurve 2 (Den meisten Startpackungen liegt nur Kurve 1 bei, Kurve 2 (K2) ist der nächst größere Radius), lässt sich diese sehr schöne Strecke bauen…

Einmal mehr geht unser Dank an Graziano!

Das folgende Foto stammt von unserem “Leser” Gerhard.
Gerhard hat seinem Sohn (und sich 🙂 ) zu Weihnachten eine Carrerabahn geschenkt – und zuvor bei uns einige Tipps dazu eingeholt. Natürlich haben wir ihm “Für eine Hand voll K2” nahegelegt und tatsächlich: es wurde ein Startset angeschafft und die nötigen Ergänzungen für Grazianos Layout. Heiligabend schien ein lustiges Fest gewesen zu sein… Gerhard konnte jedenfalls bestätigen, dass das Layout klasse ist.
Wir freuen uns, dass wir auch dieses Mal mit unseren Tipps zu einem gelungenen Weihnachtsfest beitragen konnten – und danken Gerhard natürlich sehr für das schöne Foto (auf dem man übrigens die Dimensionen der Bahn ganz gut erahnen kann).

fuereinehandvollk2-gerhard01

10 Replies to “Für eine Hand voll K2”

  1. Hallo,
    ich habe ein Layout erstellt um aus meiner aktuellen k1 lastigen Strecke auf gleichem Raum eine interessantere mit k2,3 und 4 und nur noch 3 Stück k1 zu bauen.
    Das neue Layout hat allerdings nur Rechtskurven und jetzt bin ich mir unsicher ob ich nicht doch nochmal umplanen sollte..
    Ist es ein Problem wenn ich nur Rechtskurven einplane? Ich bin bei der Planung auf 2x4m beschränkt.
    Danke für eure Hilfe auf dieser tollen Seite!

    1. Moin Maximilian,

      solange das Layout Spaß macht, ist es kein Problem…. technisch lediglich in der Hinsicht, dass nicht beide Spuren gleich lang sind und bei einer analogen Bahn
      immer ein Fahrer theoretisch benachteiligt wäre… theoretisch, weil die inner Spur zwar kürzer ist, aber dafür die Kurven enger sind und nicht so schnell genommen
      werden können. Bei einer digitalen Bahn ist das egal, weil ja beide Spuren befahren werden können. Einen Spurlängenausgleich bekommt man nur mit einer “8” hin.
      Vernachlässigen kann man vermutlich die einseitige Belastung der Autos und den etwas mehr abfahrenden linken Hinterreifen.

      Viele Grüße

      Bugsen und die Boenne_Boys

  2. Danke für diese tolle Strecke. Aus einer Grupa ist inzwischen die K2 fertig. Ein paar Schienen (3 Gerade / 3 * K3) sind noch über. Leider muss die Bahn als Teppichrutscher am Sonntag wieder abgebaut werden. Danach geht aber die Planung für eine Veränderung los. Viel mehr Fläche ist allerdings nicht vorhanden. Vielleicht habt Ihr noch die ein oder andere gute Idee…. Bis dahin werden aber die Daumen noch glühen…

  3. Hallo & erst mal vielen Dank für die vielen wertvollen Hinweise.
    Inwieweit gelten denn die Fahrzeug-Tipps auch für andere Fahrzeuge? Konkret geht es um Corvette C6R und Aston Martin DB9 (beide d124). Wenn ich hier die vordere Blattfeder ausbaue, liegt das Fahrzeug über Schwingarm/Schleifer auf. Die Vorderräder rollen zwar mit, tragen aber kein Fahrzeuggewicht. Soll das so, oder ist das zuviel des Guten?
    Gruß,
    Marc

    1. Moin Marc,

      im Prinzip kann man für alle Fahrzeuge sagen, dass die optimale Leitkiel/Vorderachsabstimmung die folgenden Kriterien erfüllt:
      Last auf dem Schleifer erzeugt zum einen einen guten Stromfluss, bremst aber auch.
      Hier gilt es einen Kompromiss zwischen Radauflage/Schleiferauflage zu finden.
      Die Spurführung des Wagens soll vorne nur über den Leitkiel geschehen, daher sollen die Vorderreifen möglichst wenig Grip aufbauen.
      Die Vorderräder dürfen nicht so weit eintauchen, dass der Wagen in der Kurve das kurveninnere Rad anhebt, sondern müssen das
      “Leitkiel/Hinterräder-Dreieck” in der Kurve stützen.

      Bei den D124ern findest Du eine Einstellschraube, wenn Du den Leitkiel herausklappst. Eventuell muss die noch weiter hineingeschraubt
      werden, damit sich der Vorderwagen weiter absenkt.

      Bastelgrüße vom Boenne_Ring

      Bugsen 🙂

      1. Danke für die Antwort. Ich dachte mir genau das und habe grade mal getestet – beim Aston kommt es ohne Blattfeder am Kurveneingang (Anbremsen) in der Tat zum Abheben des kurveninneren Hinterrads. Also kommt die Feder wohl wieder rein…

        Noch eine Frage – momentan fahren wir komplett magnetlos mit Serienreifen (hinten). Die Idee war, das Auto ohne irgendwelche Tuningteile abzustimmen. Das ist allerdings eine ziemliche Rutscherrei, man ist permanent quer. Es macht zwar tierisch Spaß im Dauerdrift um den Kurs zu jagen, aber selbst mit drei (!) Geraden Abstand nach einer 180°-K1 schalten Weichen oder CU nicht immer zuverlässig.
        Brauchen vollständig “entmagnetisierte” Fahrzeuge im Digitalbetrieb denn zwingend Tuningreifen?

        Danke im Voraus & Gruß,
        Marc

        1. Moin Marc,

          alternativ könntest Du versuchen, die Lagerbuchsen der Vorderachse im Halter auf der richtigen Höhe zu fixieren.
          Achse und Gleitfläche vorher sicherheitshalber leicht ölen und dann mit 5min Epoxy oder 2K-Kleber die Buchsen auf der
          optimalen höhe festkleben. Oder zum Ausprobieren mit Heißkleber anpunkten.

          Zur Reifenfrage… “nur den Magnet rausnehmen” funktioniert bei den wenigsten Autos.
          Unsere magnetlosen D124 fahren wir mit PU Reifen, meist Ortmann oder Odes S4
          Die magnetlosen D132 (Porsche GT3/ Ferrari 458GT2) fahren wir mit Originalreifen und Blei in den Seitenschwellern,
          so dass das Fahrzeuggewicht zwischen 100 und 110g liegt.
          Dann hängt viel von der Piste ab… wie staubig ist sie, ist PU Abrieb drauf, ist schon Gummiabrieb drauf?
          Alle Reifen werden bei uns rundgeschliffen und bekommen eine Rundung an die Reifenschulter.
          Bei den Originalreifen wird so auch die produktionsbedingt viel zu glatte, “geschlossene” Reifenoberfläche aufgerauht
          und griffig gemacht.
          Noch ein weiterer Faktor ist das Alter Deiner Fahrzeuge: Die Reifen härten relativ schnell oberflächlich aus und
          es lohnt sich , sie regelmäßig leicht überzuschleifen bevor es “ernst wird”.
          Außerdem hat Carrera mit der Einführung des D124 Porsche 911 GT3 die Gummimischung der Reifen deutlich weicher
          abgestimmt, so dass aktuelle Modelle deutlich leichter ohne Magnet fahrbar zu bekommen sind.

          Frohes tüfteln vom Boenne_Ring!

          Bugsen 🙂

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