Die Carrera Profi Liga war da!

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Carrera geht 2018 mit der “Profi Liga” einen neuen Weg: Clubs, Vereine, Interessengemeinschaften waren aufgerufen, sich als Austragungsort für die Liga zu bewerben. Die 3 Sieger der Junior- und Erwachsenenwertung bekommen die Chance, an der Endausscheidung in der Carrera World in Nürnberg teilzunehmen.  

Als Carrera Ende letzten Jahres Rennclubs dazu aufrief, sich als Austragungsort für die „Carrera Profi Liga“ zu bewerben, war für uns klar, dass wir uns mit unserem kleinen Herrenspielzimmer natürlich der Konkurrenz stellen. Zu unserer großen Freude wurden wir angenommen und so war es am Wochenende 24./25.02.18 endlich soweit und die CPL machte bei uns Station.

Am Samstag luden wir zum Trainingstag ein und getreu dem Motto „Wer übt, kann nix“ wurde es ein sehr unaufgeregter Tag. Einige Starter kamen mit ihren reglementkonform aufgebauten Autos vorbei, um die Tücken und Schlüsselstellen des Boenne_04 vorab schon einmal kennenzulernen.

Karsten und Bugsen hatten jeder einen DTM Mercedes so vorbereitet, wie er auch am Sonntag gefahren werden sollte und lieferten sich bis in den späten Abend spannende Parallelflüge über die Piste.

Spannend für uns war es, einmal wieder mit Magnet zu fahren, da wir sonst magnetlos und meist mit PU-Reifen unterwegs sind. Zunächst flogen die Autos an Stellen aus der Bahn, wo wir sonst seit Jahren nicht mehr aus der Bahn gerutscht sind…. Plötzlicher Haftungsabriss des Magneten kommt immer wieder überraschend.

Dazu muss man sagen, wir haben uns für die CPL entschlossen, die Einsatzautos komplett OOTB zu lassen und lediglich die Achsen nachzuölen und den Heckmagnet zu entfernen. Der Mittelmagnet verblieb im Auto und beim Zusammenbau haben wir das Getriebespiel sorgfältig eingestellt.

Um mal einen Anhaltspunkt zu haben: unsere D124 Audi R8 Verleihflotte – magnetfrei und auf PU Reifen – fährt Rundenzeiten von etwa 8,5s … am Ende der Trainingstags und mit ordentlich aufgefahrenem Gummigrip auf der Bahn schaffte Karsten es, eine 7,67s aus dem Benz herauszuquetschen. Das ist zwar im Renngeschehen kein Maßstab, zeigt aber dennoch, dass ein nahezu unvorbereitetes Auto sich im Betrieb schnell einfahren lässt.

Den Rennsonntag starteten wir um 10 mit heißem Kaffee und duftenden Hamburger Franzbrötchen. Die gespannt auf Xavier wartenden Racer nutzen die Gelegenheit, den Vormittag über noch mit den von uns gestellten Gummi/Magnet-Autos zu trainieren.

Dann war es endlich soweit und “Carrera-Impresario” Xavier betrat mit einem großen Karton unterm Arm den Boennering… schnell wurden die mitgebrachten DTM Benze auf die bewährte  Art vorbereitet und farblich gekennzeichnet. Dann startete Teil 2 des Trainings, welches auch gleich dazu diente, die Neuwagen einzufahren.

Wir einigten uns auf 20 Rennrunden und so wurde die Zeit für die wartenden Starter auch nicht langweilig.

Im „U18-Juniorlauf“  konnten sich die folgenden 3 Jungracer qualifizieren:

  1. Laurin Bier
  2. Tim Fock (auf dem Foto vertreten durch Xavier)
  3. Justin Schwarz

In den Rennen ging es sehr fair und diszipliniert zu und (aber hallo!) von den gefahrenen Rundenzeiten kann sich so mancher alte Hase noch ein Scheibchen abschneiden.

Im Ü18-Rennen der großen Jungs  (wir wollen wir wirklich von Erwachsenen sprechen?) kam es zu diesem Ergebnis:

  1. Andreas Grotkopf
  2. John Kück
  3. Bernhard Moskalenko

Als gute Gastgeber hätten wir natürlich auch gern den einen oder andern Gast auf dem Treppchen gesehen… Ihr bekommt beim nächsten Mal auf jeden Fall ne Revanche.

Das „offizielle“ Rennen und die Siegerehrung war relativ zügig vorbei, so dass wir die seltene Chance nutzten und noch ein kleines Rennen mit Beteiligung des „Carrera Werksfahrers“ starteten.

Den restlichen Nachmittag nutzen wir noch als „Tag der offenen Tür“ und gaben noch einigen Leuten „aus dem Dorf“ die Gelegenheit, mal bei uns reinzuschnuppern und das eine oder andere Ründchen zu drehen.

Von der vorangegangenen Benefiz-Veranstaltung hatten wir noch die kleine Demobahn aufgebaut, an der der Computer mit der Augensteuerung angeschlossen war, so dass auch die kleinsten Besucher ganz in Ruhe spielen und sich mit dem CarreraVirus infizieren konnten.

Resümierend war es ein lustiger Tag mit vielen neuen netten Gesichtern, tollen Gesprächen und spannenden Rennen und wenn wir dürfen, sind wir nächstes Mal wieder dabei.

 

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